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    Betrachtung „einer grotesken Form des Bösen, die auf diesem Planeten neu ist“ - Eine Zusammenstellung von Untersuchungshinweisen (Teil 1) (Fotos)

    Von He Yu

    (Minghui.de) Die Kommunistische Partei Chinas (KPC) hat mit ihrer Völkermord-Politik das MilitĂ€r, die Polizei, die Justiz, die Ärztegemeinschaft und alle Ebenen des Regierungsapparates, viele VermittlungsĂ€mter sowie Patienten, die sich Organe transplantieren ließen, und deren Familien durch EinschĂŒchterung und ungeheure finanzielle Verlockungen dazu gebracht, sich an ihrem systematischen, staatlich gelenkten Verbrechen, dem Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden, zu beteiligen. Mit diesem Vorgehen mordet die KPC auf eine brutale und die elementare Moral der Menschheit verletzende Weise Falun Gong-Praktizierende und verschlingt gleichzeitig Gewissen und menschliche Natur, wodurch sie die Menschen grundlegend zerstört. „Eine groteske Form des Bösen, die auf diesem Planeten neu ist“, wird fĂŒr die Menschheit eine ewig wĂ€hrende Lehre bleiben.

    InhaltsĂŒbersicht

    1. Die Organtransplantationsindustrie in China eskaliert gleichzeitig mit der Verfolgung von Falun Gong durch die KPC

    1.1 Riesige Organspenderbank
    1.2 Die Definition der KPC eines „Schwerverbrechers“
    1.3 Lokale Einrichtungen zur Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden sind die Zentralen der „lebenden Organbanken“ der KPC
    1.4 Geografische Verteilung der Einrichtungen, die unter Verdacht stehen, an dem Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden beteiligt zu sein

    2. Grauenvolle Fakten und die gegenwÀrtige Lage

    2.1 Verschiedene KrankenhĂ€user in China einschließlich KrankenhĂ€user, die keine Spezialeinrichtungen sind, und Privatkliniken fĂŒhren eine Vielzahl von Organtransplantationen durch
    2.2 China wird zum Weltorgantransplantationszentrum
    2.3 Einige grauenvolle „Zeugnisse“

    3. Die KPC kontrolliert den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden mithilfe des militÀrischen Systems

    3.1 Das MilitÀr ist das Zentrum des Verwaltungssystems, das den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden steuert
    3.2 Wichtige Rolle der MilitÀrkrankenhÀuser
    3.3 Riesige Anzahl von Organtransplantationen in MilitÀrkrankenhÀusern

    4. Das KPC-Regime fördert die Industrialisierung des Organtransplantationshandels

    4.1 Die KPC investiert riesige Geldsummen in die Entwicklung von Transplantationstechniken sowie der klinischen Praxis
    4.2 Das chinesische Medizinsystem fördert Organtransplantationen
    4.3 Das Gesundheitsministerium ĂŒbernimmt die FĂŒhrung zur Bildung eines landesweiten Organtransplantations- und Verteilungsnetzwerkes
    4.4 Organtransplantationen werden von „Krankenversicherung“ ĂŒbernommen

    Am 6. Juli 2006 veröffentlichten der bekannte kanadische Menschenrechtsanwalt David Matas und der ehemalige StaatssekretĂ€r fĂŒr den Asien- und Pazifikraum David Kilgour ihren gemeinsamen unabhĂ€ngigen Untersuchungsbericht. Der Bericht bestĂ€tigt die Anschuldigungen, dass die KPC zur Gewinnerzielung systematisch einer großen Anzahl von lebenden Falun Gong-Praktizierenden ihre Organe raubte. In dem Bericht wird darauf hingewiesen, „dass die chinesische Regierung und ihre Behörden in den zahllosen Teilen des Landes, insbesondere in den KrankenhĂ€usern, aber auch Haftanstalten und „Volksgerichtshöfen“, seit dem Jahr 1999 eine unbekannte, aber große Anzahl von Glaubensgefangenen des Falun Gong töten ließen. Den Praktizierenden wurden ohne Einwilligung lebenswichtige Organe, einschließlich Herz, Leber, Niere und Augenhornhaut entnommen und zu hohen Preisen verkauft, 
“ Diese Verbrechen geschehen immer noch.

    Nach der EnthĂŒllung des Verdachts auf massiven Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden und EinĂ€scherung ihrer Leichen durch die KPC grĂŒndeten der Falun Dafa-Verein und die Minghui-Webseite im MĂ€rz 2006 die „Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong in China“ (Coalition to Investigate the Persecution of Falun Gong in China, CIPFG). Ziel und Zweck der CIPFG ist es, die KrĂ€fte der Gerechtigkeit auf der ganzen Welt zu vereinigen und die seit sieben Jahren andauernde Verfolgung von Falun Gong durch die KPC grĂŒndlich zu untersuchen und zu beenden. Bis jetzt bekam die CIPFG zahlreiche Untersuchungshinweise und Berichte von Personen innerhalb und außerhalb Chinas und erhielt außerdem Beweise durch daraufhin durchgefĂŒhrte Nachforschungen. Alle diese einzelnen Beweispunkte zusammengefĂŒgt betrachtet, ergeben ein Gesamtbild, das Anwalt Matas als „eine Form des Bösen, wie sie auf diesem Planeten neu ist“ bezeichnete.

    1. Die Organtransplantationsindustrie in China eskaliert gleichzeitig mit der Verfolgung von Falun Gong durch die KPC

    Nach einem Bericht der Zweigstelle der amtlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua in Wuhan vom 10. Juni 2006 gab Chen Shi, HauptbevollmĂ€chtigter der Organtransplantationsgesellschaft des chinesischen Ärztebundes, bekannt, dass China insgesamt mehr als 85.000 große Organtransplantationen durchgefĂŒhrt habe. 74.000 Operationen davon waren Transplantationen von Nieren, mehr als 10.000 davon Transplantationen von Lebern und mehr als 400 waren Herztransplantationen. China wurde nach den USA zum zweitgrĂ¶ĂŸten Organtransplantationsland der Welt. Alle Organtransplantationen, die irgendwo im Ausland gemacht werden, werden auch in China durchgefĂŒhrt. Das Gesamtniveau der chirurgischen FĂ€higkeiten bei Organtransplantationen in China gehört zu den Besten der Welt. Die Zahl der grĂ¶ĂŸeren, jĂ€hrlich durchgefĂŒhrten Organtransplantationen ĂŒberschritt die 10.000er Marke und im letzten Jahr wurden in China mehr als 12.000 Transplantationen durchgefĂŒhrt.

    Nach offiziellen Daten wurden in den sechs Jahren von 1994 bis 1999 ĂŒber 18.500 grĂ¶ĂŸere Organtransplantationen durchgefĂŒhrt und in den fĂŒnf Jahren zwischen 2000 und 2005 67.000. Das ist eine Steigerung um 362 Prozent. In der Zeitspanne von neun Jahren von 1991 bis 1999 gab es weniger als 200 Lebertransplantationen. Jedoch wurden allein im Jahr 2000 254 derartige Operationen durchgefĂŒhrt. Die Zahl stieg im Jahr 2003 auf ĂŒber 3.000 an und mehr als 4.000 Leberoperationen wurden im Jahr 2005 durchgefĂŒhrt. Derzeit beteiligen sich mehr als 500 KrankenhĂ€user in China an Lebertransplantationen und eine unbekannte, jedoch große Anzahl von KrankenhĂ€usern fĂŒhrt Nierentransplantationen durch.

    Das Orientalische Organtransplantationszentrum (OOTC) in der Stadt Tianjin

    Ein ehemaliger MilitĂ€rarzt in der Stadt Shenyang enthĂŒllte am 30. April 2006, dass „tatsĂ€chlich die Dunkelziffer der Organtransplantationen um ein Vielfaches höher ist, als die von der Regierung veröffentlichte Zahl. Wenn beispielsweise das Regime angibt, dass es in einem Jahr 30.000 Transplantationen gegeben habe, dann handelt es sich in Wirklichkeit um ungefĂ€hr 110.000 FĂ€lle. Es gibt einen Überfluss an Organquellen. ... Viele KrankenhĂ€user unter der ZustĂ€ndigkeit des MilitĂ€rs fĂŒhren eine große Zahl von Organtransplantationen im Geheimen durch, wĂ€hrend sie nur einige Transplantationen an die Zentralregierung und die Öffentlichkeit melden.“

    1.1 Riesige Organspenderbank

    Die meisten Webseiten von chinesischen KrankenhĂ€usern versprechen, dass innerhalb von ein bis zwei Wochen eine geeignete Niere bzw. innerhalb von zwei Wochen bis zu einem Monat eine geeignete Leber oder ein geeignetes Herz gefunden werden kann. Eine Niere muss nach dem Verlassen des Spenderkörpers innerhalb von 12 bis 24 Stunden transplantiert werden, wĂ€hrend ein Herz oder eine Leber sofort nach dem Tod des Spenders transplantiert werden muss – oder die Organe direkt lebenden Personen entnommen werden. Daher kann die VerfĂŒgbarkeit eines passenden Organs auf der Basis von freiwilligen Organspenden nicht garantiert werden. Dies kann nur durch vorsĂ€tzliches Töten erreicht werden. Die anormale kurze Wartezeit und die große Zahl von Transplantationen mĂŒssen sich auf eine riesige Organbank stĂŒtzen, die nach passenden Blutgruppen und geeigneten Gewebe-(HLA)-Merkmalen eingerichtet ist. Wie sieht die Organquelle aus, die fĂŒr einen so enormen Austausch sorgt?

    Es gibt in China kein freiwilliges Organspende-System. Dies beruht auf gesetzlichen sowie auf kulturellen Gegebenheiten. Am 22. Juli 2006 berichtete ein Artikel in Southern Metropolitan News: „Bis jetzt gab es 21 Spenden von mehreren Organen in unserem Land, was zur Folge hatte, dass 88 Spenderorgane 81 Menschenleben retteten. Die Zahl der Spender in der Region Guangdong macht 50 Prozent des Ganzen aus.“ Maßgebliche Daten von 2005 zeigen, dass in China Organspenden an Familienangehörige und Verwandte nur 1,1 Prozent aller Transplantationen ausmachen. Laut offiziellen Statistiken kontrollieren Systeme, die nicht unter die ZustĂ€ndigkeit des Gesundheitsministeriums fallen, die restlichen 98,9 Prozent der Transplantationen, was mehr als 80.000 Transplantationen sind. Die KPC gab erstmals im Jahr 2005 zu, dass Organe von zum Tode Verurteilten zu Transplantationszwecken benutzt werden.

    Berichte von Amnesty International zeichnen jedoch ein anderes Bild. Die Zahl der exekutierten Gefangenen in China betrug in den Jahren 1995 bis 1999 durchschnittlich 1.680 Personen pro Jahr und in den Jahren 2000 bis 2005 durchschnittlich 1.616 Personen pro Jahr. Dies bestĂ€tigt, dass es keinen wesentlichen Anstieg bei den Exekutionen gab. Welche ErklĂ€rung gibt es dann, dass mehr als zehnmal so viele Organe verfĂŒgbar sind, als die Zahl der exekutierten Gefangenen?

    1.2 Die Definition der KPC eines „Schwerverbrechers“

    Organtransplantationen in China entwickelten sich nach 1999, dem Jahr, in dem die Verfolgung von Falun Gong begann, mit rascher Geschwindigkeit. Aus Eifersucht und Machtbesessenheit kollaborierte der ehemalige AnfĂŒhrer der KPC Jiang Zemin mit der KPC und rief eine als Völkermord einzustufende Verfolgung der nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht ausgerichteten Kultivierungsschule Falun Gong ins Leben.

    Falun Gong-Praktizierende begaben sich scharenweise nach Peking, um im Anfangsstadium der Verfolgung zu appellieren. Sie wollten den Menschen in der Regierung und der Öffentlichkeit erklĂ€ren, dass Falun Gong die Menschen lehrt, gut zu sein. Sie hofften, dass die Regierung die Verfolgung beenden und ihre Glaubensfreiheit wiederherstellen wĂŒrde. Interne Statistiken der KPC zeigten, dass damals bis zu 700.000 Falun Gong-Praktizierende aus allen Teilen des Landes jeden Monat in der Vorstadt Pekings ankamen. Das „Amt fĂŒr Briefe und Anrufe“ sowie der Platz des Himmlischen Friedens verwandelten sich in Orte, an denen KPC-Agenten Falun Gong-Praktizierende verhafteten und es immer noch tun. Diese werden eingesperrt und auf grausame Weise geschlagen. Einige von ihnen wurden sogar so schlimm gefoltert, dass sie starben. UnzĂ€hlige Falun Gong-Praktizierende verschwanden einfach.

    ZusĂ€tzliche KPC-Statistiken zeigen, dass in China in 670 öffentlich bekannten GefĂ€ngnissen und 300 Zwangsarbeitslagern ungefĂ€hr 1,9 Millionen HĂ€ftlinge eingesperrt sind. In den vergangenen Jahren wurden in diesen Einrichtungen im ganzen Land viele Falun Gong-Praktizierende festgehalten und viele dieser Einrichtungen ĂŒberzogen ihre KapazitĂ€ten stark. Die internen Daten der KPC zeigen, dass bis Ende April 2001 830.000 Falun Gong-Praktizierende widerrechtlich verhaftet wurden.

    Die KPC errichtete Dutzende von geheimen Konzentrationslagern im ganzen Land, um Falun Gong „auszulöschen“. AFP (Agence France Presse) berichtete am 1. Oktober 2000, dass die KPC zwei Konzentrationslager im Nordosten und Nordwesten Chinas bauen ließ und sie zur Inhaftierung von Falun Gong-Praktizierenden nutzte. In jedem dieser Lager können 50.000 Menschen eingesperrt werden. Die Praktizierenden wurden in ZĂŒgen zu diesen Lagern transportiert und bis jetzt ist niemand lebend aus ihnen herausgekommen.

    Der oben erwĂ€hnte ehemalige MilitĂ€rarzt aus der Stadt Shenyang berichtete am 3. Juni 2006: „Es existieren in China mindestens 36 Konzentrationslager wie das Konzentrationslager von Sujiatun. Das grĂ¶ĂŸte Konzentrationslager mit dem Codenamen 672-S befindet sich in der Provinz Jilin. Mehr als 120.000 Praktizierende und Dissidenten werden dort festgehalten. Das Konzentrationslager in der Region Jiutai in der Provinz Jilin ist das fĂŒnftgrĂ¶ĂŸte im Land. Es sind dort mehr als 14.000 Menschen eingesperrt.“

    In der Befolgung der Völkermord-Politik der KPC und der Gruppe Jiangs nach dem Motto „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch“ dĂ€monisierten die Medien der KPC Falun Gong mithilfe von ĂŒberwĂ€ltigenden LĂŒgen. Falun Gong-Praktizierende wurden hemmungslos verhaftet, inhaftiert und gefoltert. Jiang Zemins geheime Anordnung: „Das zu Tode PrĂŒgeln von Falun Gong-Praktizierenden bedeutet nichts und soll als Selbstmord gezĂ€hlt werden; identifiziert ihre Leichen nicht und Ă€schert sie sofort ein“ schob die Verfolgung in ein hysterisches Extrem. Falun Gong-Praktizierende, die an ihrem Glauben an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht festhalten, werden in GefĂ€ngnissen, Arbeitslagern, Internierungslagern, Nervenheilanstalten sowie in GehirnwĂ€schezentren brutal misshandelt. Sie werden sexuell angegriffen und man verabreicht ihnen psychotropische Drogen. Obwohl die KPC bis jetzt noch keinen einzigen Falun Gong-Praktizierenden öffentlich zum Tode verurteilt hat, wurde laut einer unvollstĂ€ndigen SchĂ€tzung auf der Minghui-Webseite der aus der Verfolgung resultierende Tod von 2.949 Falun Gong-Praktizierenden ĂŒber behördliche KanĂ€le bestĂ€tigt.

    Der ehemalige MilitĂ€rarzt sagte am 30. MĂ€rz 2006: „Es gibt eine Regel: Eine Provinzregierung hat das Recht, unter der Aufsicht der zustĂ€ndigen MilitĂ€rzone eine 'Organisation fĂŒr Recycling von Ressourcen' einzurichten, die fĂŒr die Weiterverwendung der Körper von Schwerverbrechern zustĂ€ndig ist. Diese Regelung der zentralen MilitĂ€rkommission gibt es schon seit 1962 und sie ist noch immer gĂŒltig. Nach dieser Regelung können die Körper der zu Tode verurteilten HĂ€ftlinge und Schwerverbrecher nach dem Bedarf der Entwicklung von Staat und Sozialismus entsprechend verarbeitet werden. Nach einer Zusatzbestimmung aus dem Jahr 1984 ist die Organentnahme bei exekutierten HĂ€ftlingen vollkommen gesetzmĂ€ĂŸig. ... Falun Gong-Praktizierende werden nicht mehr als Menschen betrachtet, sondern als Rohstoffe fĂŒr Wirtschaftsprodukte.

    Chinas KP hat Falun Gong-Praktizierende, die an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht glauben, offen zum 'Klassenfeind' erklĂ€rt, der physisch ausgelöscht werden muss.“ Dies ist nach der KPC die Definition eines „Schwerverbrechers“.

    1.3 Lokale Verfolgungseinrichtungen gegen Falun Gong-Praktizierende sind die Zentralen der „lebenden Organbanken“ der KPC

    Riesige Gruppen von im Geheimen inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden, denen alle ihre Rechte entzogen wurden, dienen als potentielle Quelle fĂŒr den von der KPC gelenkten großangelegten Organraub und Organverkauf. VerdĂ€chtige Blutproben und Organuntersuchungen werden in GefĂ€ngnissen, Arbeitslagern, Internierungslagern, GehirnwĂ€schezentren und anderen Einrichtungen durchgefĂŒhrt. Diese Tests und Untersuchungen sind notwendige Maßnahmen, damit Daten von Organen abgeglichen werden können und eine Organbank aufgebaut werden kann.

    Anfang 2005 kamen die Leiter des BĂŒros fĂŒr Umerziehung durch Arbeit von Harbin in das Zwangsarbeitslager Changlinzi und wollten Blutproben aller Falun Gong-Praktizierenden nehmen. Die Praktizierenden widersetzten sich standhaft und die Blutuntersuchungen wurden nicht zu Ende gefĂŒhrt. Einige Tage spĂ€ter nahm sich die Leitung des Arbeitslagers die Praktizierenden einzeln vor. Man drohte ihnen mit Elektroschockbehandlung und VerlĂ€ngerung der Haftzeit, damit sie einer Blutentnahme zustimmten. Die WĂ€rter drĂŒckten Praktizierende, die sich weigerten, zu Boden und entnahmen ihnen gewaltsam Blut.

    Berichte auf der Minghui-Webseite deuteten kĂŒrzlich an, dass am 13. April 2005 die Leitung des FrauengefĂ€ngnisses der Provinz Sichuan den Falun Gong-Praktizierenden unter Zwang Blut zum angeblichen Zweck eines AIDS-Tests abnehmen ließ. Die Leitung des Wumaping GefĂ€ngnisses in Leshan, Provinz Sichuan, nahm im Februar 2005 allen widerrechtlich inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden Blut ab. Der stellvertretende GefĂ€ngnisdirektor Tan, zustĂ€ndig fĂŒr die Gesundheit, ĂŒberwachte den Vorgang persönlich und schlug Praktizierende, die sich weigerten, mit den Beamten zu kooperieren.

    Im August 2004 ließ die GefĂ€ngnisleitung von Tiebei allen widerrechtlich inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden ohne jegliche ErklĂ€rung Blut abnehmen. Außerdem wurden alle Praktizierenden, die sich im Tiebei GefĂ€ngnis gegen eine „Umerziehung“ wehrten, am 30. MĂ€rz 2005 weggebracht. Zwölf von ihnen brachte man in das Gongzhuling GefĂ€ngnis und das GefĂ€ngnispersonal nahm ihnen bei ihrer Ankunft Blut ab, obwohl die dort inhaftierten Gefangenen keine Blutprobe abgeben mussten. Laut bestimmten Falun Gong-Praktizierenden, die in den Jahren 2000, 2001 und 2002 widerrechtlich im Frauenzwangsarbeitslager Heizuizi in Changchun eingesperrt gewesen waren, brachte das Aufsichtspersonal alle Praktizierenden zu Blutabnahmen fĂŒr medizinische Untersuchungen in das Lagerkrankenhaus. Entschlossene Praktizierende wurden weiterhin von Zeit zu Zeit Bluttests unterzogen.

    Im September 2001 erhielt die Leitung des Zwangsarbeitslagers Baiquan in der Stadt Liaoyuan, Provinz Jilin, den Befehl, mehr als 100 widerrechtlich inhaftierte Praktizierende einer umfassenden körperlichen Untersuchung zu unterziehen. Diese Untersuchungen bestanden unter anderem aus Blutabnahmen, Elektroenzephalogramm, EKG, Leberfunktionstest und Lungenröntgen. Es handelte sich bei allen um mÀnnliche Falun Gong-Praktizierende, die aus lokalen Gegenden und den StÀdten Jilin und Siping kamen. Sie wurden alle im Dezember 2001 an einen unbekannten Ort gebracht.

    Im Jahr 2001 wurden fast 1.000 mĂ€nnliche Falun Gong-Praktizierende im Zwangsarbeitslager Nr. 2 der Provinz Shandong, das auch Zwangsarbeitslager Wangcun genannt wird, festgehalten. Weil die Zahl der HĂ€ftlinge rasch anstieg, brachte man einige Praktizierende in die StĂ€dte Jinan, Qingdao und Weifang sowie an andere Orte. Jeder Praktizierende wurde zu einer speziellen Untersuchung zum Krankenhaus des Zwangsarbeitslagers (Fabrikkrankenhaus Nr. 83) gebracht. Die Ärzte untersuchten sorgfĂ€ltig die Leber, Nieren und andere Organe der Praktizierenden mit B-Ultraschall. Sie nahmen ihnen viel Blut fĂŒr Bluttests ab. Die WĂ€rter sagten oft zu den Praktizierenden: „Wenn ihr euch nicht „umerziehen“ lasst, dann hat das Regime viele Möglichkeiten, mit euch fertig zu werden.“

    WĂ€hrend einer großangelegten Verhaftungswelle von Falun Gong-Praktizierenden in der Stadt Guangzhou, fĂŒhrten die Ärzte des Internierungslagers Tianhe Bluttests durch und ĂŒberprĂŒften Leber, Herz, Lungen, Nieren und Augen eines jeden inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden.

    1.4 Geografische Verteilung der Einrichtungen, die unter Verdacht stehen, an dem Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden beteiligt zu sein

    Nach Untersuchungshinweisen und Berichten werden Einrichtungen in mindestens 28 Provinzen, HauptstÀdten und autonomen Regionen in ganz China verdÀchtigt, an dem Raub und Verkauf von Organen lebender Falun Gong-Praktizierender beteiligt zu sein. Die Lage ist besonders schlimm in Liaoning, Jilin, Heilongjiang, Beijing, Tianjin, Shanghai, Chongqing, Fujian, Hunan, Shandong, Hebei, Hubei, Guangdong, Zhejiang, Yunnan, Sichuan, Henan, Shanxi, Jiangsu und Xinjiang.

    Einige KrankenhĂ€user, Zwangsarbeitslager, Internierungslager, Haftzentren und Gerichte in Shanghai, Tianjin, Heilongjiang, Liaoning, Shandong, Sichuan und Guangdong gaben zu, dass sie Organe von lebenden Falun Gong-Praktizierenden fĂŒr Transplantationen beschaffen können oder beschafft haben.

    Geografische Regionen, die an dem Raub und Verkauf von Organen lebender Falun Gong-Praktizierender beteiligt sind

    (Fortsetzung folgt)



    Dieser Artikel auf Chinesisch:
    http://minghui.ca/mh/articles/2006/9/23/138519.html
    Dieser Artikel auf Englisch:
    http://www.clearwisdom.net/emh/articles/2006/10/9/78808.html
    Übersetzt am: 2006-10-13

    Veröffentlicht in www.minghui.de am: Montag 16. Oktober, 2006



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